Cinémathèque Leipzig - Archiv

<< Dezember 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 heute morgen 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 >>
ABCDEFGHIJKLMNOPQRSTUVWXYZ

Das Archiv

zeigt alle Filme an, die seit 1998 im Programm der Cinémathèque Leipzig (vormals AG Kommunales Kino) zu sehen waren.

Möglich ist die Suche nach Film- oder Reihentitel.

Rechercheanfragen können uns gern auch per Email erreichen.

Wir bitten um Beachtung des Umstands, dass wir die gelisteten Filme nicht im Besitz haben und demzufolge auch nicht verleihen können.

 

 

  • 11.02.2002
    die naTo

Cashmere / Profit - und sonst nichts

ÖKOMEDIA - Internat. Umwelt Film Festival Freiburg

Deutschland/Frankreich/Haiti 2001, OmU, 120 min, Regie: Raoul Peck, Mark Kris Keller

CASHMERE
Mark Kris Keller, CH 2001, Dok, 55 min
Der Film folgt der CASHMERE-Faser von den Produzenten, westtibetischen Nomaden, in den Knäuel des Kaschmir-Konflikts und erzählt die Geschichten mehrfacher Abhängigkeiten - vom Klima, von Kultur-Differenzen und Kriegen. Zugrunde liegt eine einfache, textile Metapher: Die »Kette« eines Webstuhl oder Kulturraums ist als Tradition vorgegeben, während der »Schuss« immer quer dazu steht und oft Schicksal ist: Politik, fremde Interessen, Krankheit. Der Film verklärt weder die Nomaden noch beschönigt er die Politik. Er stellt einfach die außergewöhnliche Schönheit der Landschaften und ihrer Produkte neben die Härten der Geschichte.

PROFIT, NICHTS ALS PROFIT - LE PROFIT ET RIEN D'AUTRE
Raoul Peck, Haiti, Frankreich,D 2001, Dok, 57 min

"Das Streben nach Geld treibt die Welt an." Der Filmemacher Raoul Peck (im Oktober 2001 mit seinem Spielfilm-Versuch LUMUMBA präsent)hat sich in PROFIT ET RIEN D-AUTRE zum Ziel gesetzt, diesen beklemmenden Grundsatz zu untersuchen. In seinem dokumentarisch geprägten Essay widmet er sich dabei besonders den Auswirkungen dieses Paradigmas auf zwischenmenschliche Beziehungen. Dem makro-ökonomischen System der internationalen Währungsinstitute und Wirtschaftsexperten, das auf Spekulationen basiert, stellt er die Mikroökonomie der Fischer und Bauern im haitischen Städtchen Port-à-Piment gegenüber. Sie haben den Tauschhandel als Wirtschaftsform neu für sich entdeckt. Der Film erzählt in einem poetisch-ironischen Stil die uralte Fabel von Arm und Reich.

Lief zuletzt im Februar 2002