Cinémathèque Leipzig - Archiv

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Das Archiv

zeigt alle Filme an, die seit 1998 im Programm der Cinémathèque Leipzig (vormals AG Kommunales Kino) zu sehen waren.

Möglich ist die Suche nach Film- oder Reihentitel.

Rechercheanfragen können uns gern auch per Email erreichen.

Wir bitten um Beachtung des Umstands, dass wir die gelisteten Filme nicht im Besitz haben und demzufolge auch nicht verleihen können.

 

 

  • 11.10.2001
    die naTo
  • 12.10.2001
    die naTo
  • 13.10.2001
    die naTo
  • 14.10.2001
    die naTo

Bye Bye Bluebird

Leipzig-Premiere

Dänemark 1999, OmU, 93 min, Regie: Katrin Ottarsdottír
mit Hildigunn Eydfinsdottír, Johan Dalsgaard, Sigri Mitra Gaini

"Der Rest der Welt ist so weit weg", denkt man auf den Faröer-Inseln hoch oben im Nordatlantik. Doch plötzlich stehen da Barba und Rannva, zwei junge Frauen, in der Hauptstadt Tórshavn, die mit ihrem schrillen, mehr als selbstbewußten Outfit auf dem beschaulich-archaischen Eiland mit den niedlichen rot-weißen Häuschen wie fröhliche Aliens gelandet sind - um familiäre Angelegenheiten zu klären. Der leicht vom Alkohol benebelte Fischer Runi nimmt die beiden in seinem uralten Ford mit auf eine Reise quer über die Farö-Inseln. Es folgen skurrile Begebenheiten zwischen Aquavit, kauzigen Charakteren und fatalen Familienbanden, bei dem die beiden Passagierinnen ihr schrilles Make-Up nach und nach ablegen, aber dafür an Lebensfreude und Selbstverantwortung gewinnen.
BYE BYE BLUEBIRD ist Roadmovie, Komödie und Melodram, ein wunderbarere Landschaftsimpression, ganz nebenbei auch ein Film über Mütter und Töchter und über die Reibungen zwischen Sehnsucht nach Freiheit und traditionellem Lebensgefühl. Denn Inselbewohner wollen immer wissen, was hinter dem Horizont los ist, aber wer auf Dauer weggeht, wird als Verbrecher betrachtet!
Regisseurin Katrin Ottarsdottír stammt selbst von Farö. Schon ihr erster Film "Atlantic Rhapsody" (1989) fand internationale Aufmerksamkeit. BYE BYE BLUEBIRD gewann mehrere Festivalpreise.
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Zwei Mädchen vom Kontinent und ihre Liebe zu den Faröer Inseln: Rannva und Barba kehren aus ihrem Metropolenleben in den abgeschiedensten Winkel Europas zurück, wo Familienangelegenheiten aufzuarbeiten sind. An der Seite des wortkargen Schnauzbärtlings Runi durchqueren sie eine fremde und seltsame Welt, in der wenig geschieht, aber viel getrunken wird. Die Kostüme von Rannva und Barba sind polymorph-pervers, und Regisseurin Katrin Ottarsdottir übertreibt das Psychodrama, aber es gibt auch viel Natur zu sehen.
(tip-Berlin)

Lief zuletzt im Oktober 2001